Herausforderungen annehmen

Forschung

Netzwerke Grundlagenforschung erneuerbare Energien und rationelle Energieanwendung (NGEE)

In einer Zeit, in der Ressourcen knapper werden, der weltweite Energieverbrauch wächst und der Umgang mit Energie Spuren in der Umwelt hinterlassen hat und weiterhin hinterlässt, arbeiten Wissenschaft und Industrie unter Hochdruck daran, vorhandene und neue Energiesysteme weiter zu entwickeln bzw. zur Marktreife zu bringen. Deutschland nimmt gegenwärtig in verschiedenen Bereichen der Energietechnik eine Vorreiterrolle in Forschung und Entwicklung ein und verfügt darüber hinaus über eine herausragende Position auf dem energietechnischen Weltmarkt. Um diese Stellung zu halten, ist es zwingend erforderlich, innovative und zukunftsfähige Entwicklungen voranzubringen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit der Initiative "Netzwerke Grundlagenforschung für erneuerbare Energien und rationelle Energieanwendung" die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschern verschiedenster Fachrichtungen und Anwendern in Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Wirtschaft.

Wissenschaftler aus so unterschiedlichen Bereichen wie Materialforschung, Biochemie, Mathematik und zahlreichen weiteren Disziplinen haben sich zu 18 Netzwerken mit insgesamt über 100 Einzelprojekten zusammengeschlossen, um grundlegende Fragen der Energieforschung im Bereich der erneuerbaren Energien und der rationellen Energieanwendung zu lösen.

Der Wissenschaftsrat und der Ausschuss für "Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung" des Deutschen Bundestages haben 1999 eine deutliche Stärkung und Vernetzung der Grundlagenforschung im Bereich der Energieforschung und der Energietechnologien mit Schwerpunktsetzung bei den erneuerbaren Energien gefordert.

Die Bundesregierung hat diesen Forderungen mit der Förderinitiative "Netze erneuerbare Energieforschung" vom 20.12.2001 Rechnung getragen. 2004 wurde die Förderinitiative um das Gebiet der rationellen Energieanwendung ergänzt, da höhere Energieeffizienz in vielen Fällen für die Nutzung von erneuerbaren Energien von großer Bedeutung ist.

Ziele der Förderung sind der Aufbau und die Stärkung von Netzwerken zwischen Universitäten, Instituten der Max-Planck-Gesellschaft und anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und der rationellen Energieanwendung. Die in diesem Rahmen geförderte naturwissenschaftliche Grundlagenforschung soll sich sowohl an den Bedürfnissen der angewandten Forschung orientieren als auch eigene, neue Wege gehen. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen für das Aufgreifen neuer Fragestellungen in der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung, für die Auslotung ihrer Anwendungsperspektiven und damit für Anstöße zu Innovationen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Ansprechpartner

  • Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich

    • Dr. Astrid Wille
    • Telefonnummer: Tel.: 02461 61-2712
    • E-Mail-Adresse: a.wille@fz-juelich.de

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