windmillsVor Kurzem hat die Süddeutsche Zeitung einen Artikel veröffentlicht, die sich mit den Ergebnissen einer Studie befassen, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft hatte anfertigen lassen. Daraus geht hervor, dass erneuerbare Energien keineswegs teurer sind, als Atom- oder Kohleenergie.


Erneuerbare Energien sind nicht teurer als Kohle- oder Atomenergie, im Gegenteil. Das hat eine Studie ergeben, die das natürlich mit einem ökologischen Interesse am Thema, forschende Forum für Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft in Auftrag gegeben hatte. Allerdings kann diese Studie im Gegensatz zu vielen von der Gegenseite veröffentlichten Studien auf eine solide Datenlage verweisen.

Einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Atomenergie und Kohle den Steuerzahler auch unmittelbar und direkt teuer zu stehen kommen, sind die enormen Subventionen, die diese Form der Energiegewinnung in Schwung bringen sollten und seit ihrer Einführung finanzieren. Ohne Subventionen durch Steuergeld würde beides sofort so teuer, dass sich niemand mehr diesen Strom leisten wollen würde.

Diese Studie ist auch nicht der erste Nachweis dafür, dass regenerative Energien durchaus günstig sind.

Schottland ist eines der Länder, die in der Forschung und im Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnung mit Siebenmeilenstiefeln aufschließen.
Der Grund für Schottlands großes Interesse an nachhaltiger Energiegewinnung ist nicht nur durch die dort sehr guten Möglichkeiten bedingt, sondern auch dadurch, dass Schottland die Unabhängigkeit vom Vereinten Königreich anstrebt. Schottland möchte möglichst bald die Möglichkeit haben, das Öl vor seinen Küsten selbst auszubeuten, und sie um nachhaltigere Stromgewinnung ergänzen.

Die Erforschung von Wellenkraftwerken, Gezeitenkraftwerken, Meeresströmungskraftwerken und Anderem ist weit vorangeschritten. Auf der Hebrideninsel Islay steht ein Wellenkraftwerk, das schon lange zuverlässig Strom produziert, ohne enorme Wartungskosten zu verursachen. Aber auch die „Seeschlangen“ wurden erforscht und getestet. Dabei handelt es sich um Wellenkraftwerke aus schwimmenden Pontons, die über hydraulische Gelenke miteinander verbunden sind. Diese Gelenke treiben Generatoren an. Diese vor der Küste verankerten Kraftwerke nutzen also das Auf und Ab der Wellen zur Stromerzeugung. Das System ist so erfolgreich, dass die in der Probephase befindlichen Prototypen für einen geringeren Preis Strom produzieren, als subventionierte Atomenergie, obwohl doch solche Forschungsprototypen normalerweise teuer sind, bis sie in großer Zahl produziert und eingesetzt werden können. Die Leistung ist hierbei zwar nicht gleichbleibend hoch, aber die Wellenenergie kann die Spitzenzeiten der Windenergie ausgleichen.

Tag: , ,