Herausforderungen annehmen

Forschung

Netzwerke Grundlagenforschung erneuerbare Energien und rationelle Energieanwendung (NGEE)

Wissenschaft und Industrie arbeiten mit Hochdruck daran, vorhandene und neue Energiesysteme weiter zu entwickeln bzw. zur Marktreife zu bringen. Deutschland nimmt gegenwärtig in verschiedenen Bereichen der Energietechnik eine Vorreiterrolle in Forschung und Entwicklung ein und verfügt darüber hinaus über eine herausragende Position auf dem energietechnischen Weltmarkt. Um diese Stellung zu halten, ist es zwingend erforderlich, innovative und zukunftsfähige Entwicklungen voranzubringen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit der Initiative "Netzwerke Grundlagenforschung für erneuerbare Energien und rationelle Energieanwendung" die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschern verschiedenster Fachrichtungen und Anwendern in Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Wirtschaft.

Wissenschaftler aus so unterschiedlichen Bereichen wie Materialforschung, Biochemie, Mathematik und zahlreichen weiteren Disziplinen haben sich zu 18 Netzwerken mit insgesamt über 100 Einzelprojekten zusammengeschlossen, um grundlegende Fragen der Energieforschung im Bereich der erneuerbaren Energien und der rationellen Energieanwendung zu lösen. mehr

  • Mikrobrennstoffzelle
    FORSCHUNG

    Brennstoffzellen

    In der Raumfahrt sind sie seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt, im Energiesektor sind sie im Kommen - die Brennstoffzellen. Für die Raumfahrt zählte damals allein, dass die Brennstoffzelle die Bordversorgung der Raumfähre mit Energie ermöglichte. Kosten spielten dabei keine Rolle. Die Brennstoffzelle der Zukunft soll aber in unterschiedlichen Strombereichen und Größenordnungen wie einem tragbaren mp3-Player, Fahrzeugen oder ganzen Kraftwerken zuverlässig und kostengünstig eingesetzt werden.
    mehr (URL: http://www.ngee.de/brennstoffzellen)
  • Wärmekamerabild
    FORSCHUNG

    Energiespeicher

    Eine große Herausforderung für erneuerbare Energien ist die Speicherung der Energie. Nur mit ihrer Hilfe ist es möglich, Erzeugung und Nutzung von Wärme zeitlich zu entkoppeln. So sollen sich zum Beispiel bei spätsommerlichen Temperaturen Wohnräume tagsüber nicht über Gebühr aufheizen. An den kühlen Abenden käme etwas Wärme aber gelegen. Lösung versprechen hier Latentwärmespeicher. Sie funktionieren wie Wassermassen, die große Temperaturwechsel mildern. Seen und Meere können tagsüber große Mengen Sonnenenergie binden und erwärmen sich dabei weniger stark als die Luft. Später geben sie die Energie wieder ab und verringern so die nächtliche Abkühlung.
    mehr (URL: http://www.ngee.de/energiespeicher)
  • Photovoltaikanlage
    FORSCHUNG

    Photovoltaik

    Deutschland nimmt in der Photovoltaik, der direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom, eine weltweite Vorreiterrolle ein. In keinem anderen Land wird so viel Strom durch Sonnenenergie produziert. Umsätze, Arbeitsplätze und Exporte der Solarbranche nehmen seit Jahren zu. Damit Deutschland seine herausragende Position in diesem Bereich halten kann, müssen auch weiterhin die Herausforderungen dieser jungen Technologie gemeistert werden. Langfristig kann die Photovoltaik ein wirtschaftlich interessantes Standbein im Rahmen eines Energiemixes werden.
    mehr (URL: http://www.ngee.de/photovoltaik)
  • Zapfhahn vor Rapsfeld
    FORSCHUNG

    Regenerative Gase

    Biogas und Erdgas haben vieles gemeinsam. Beide bestehen zu einem großen Teil aus Methan und beide entstehen, wenn unter Ausschuss von Sauerstoff Bakterien organische Materialien zersetzen. Aber die natürliche Entstehung von Erdgas hat Jahrmillionen gedauert: Pflanzliche und tierische Substanzen sanken in lange vergangener Zeit auf den Grund der Ozeane. Sie wurden von anderen Schichten überlagert und so vom Sauerstoff abgetrennt. Durch den Fäulnisprozess wurde das Material zu Gas zersetzt. Für die Herstellung von Biogas braucht es hingegen nur wenige Wochen. In Biogasanlagen verwandeln Mikroorganismen Biomasse, zum Beispiel Pflanzen oder Gülle, in Biogas.
    mehr (URL: http://www.ngee.de/regenerative-gase)
  • Windenergieanlage
    FORSCHUNG

    Wind

    Angesichts endlicher Energieressourcen und Klimaveränderungen ist heute Windenergie wieder von Interesse. Im Jahr 2005 waren in Deutschland über 17000 Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 18000 Megawatt (MW) in Betrieb. Das ist mehr als ein Drittel der derzeitigen weltweit installierten Leistung. Obwohl 2005 ein äußerst windschwaches Jahr war, erzeugten die Anlagen insgesamt über 26 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom. Das entspricht rund 4 % des Bruttostromverbrauches in Deutschland. "Bruttostromverbrauch" berücksichtigt auch den Strom, den die Anlagen selbst verbrauchen oder der durch Leitungsverluste verloren geht. Die Windenergie stellt also einen wichtigen Bestandteil einer umweltverträglichen und Ressourcen schonenden Stromversorgung dar.
    mehr (URL: http://www.ngee.de/wind)
  • Strommasten
    FORSCHUNG

    Systemanalyse

    In Deutschland ist eine zentral ausgerichtete Energieversorgung historisch gewachsen. Das Energieversorgungsnetz unterliegt zwar keinem einheitlichen Konzept, es lässt sich aber eine deutliche so genannte Top-down-Lastflussrichtung erkennen. Das bedeutet, dass die Netzplanung darauf ausgerichtet ist, Energie von wenigen zentralen Standorten zu den Verbrauchern zu bringen, was mit Verteilungsverlusten verbunden ist. Eine dezentrale Energieversorgung, die elektrische und thermische Energie in unmittelbarer Nähe der Verbraucher produziert, kann Verteilungsverluste verringern.
    mehr (URL: http://www.ngee.de/systemanalyse)

Aktuelles

Ansprechpartner

  • Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich

    • Dr. Astrid Wille
    • Telefonnummer: Tel.: 02461 61-2712
    • E-Mail-Adresse: a.wille@fz-juelich.de